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Individuelle Abos. SAP-Integration. PWA für frische Babynahrung.

Wie Divante eine Shopware-6-PWA für Nübee entwickelte — die Schweizer Marke für frische Bio-Babynahrung — inklusive individuellem Abo-Management, geplanter Lieferlogistik, SAP- und Mailchimp-Integrationen sowie einer Multi-Country-Architektur für den Rollout in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Shopware PWA
Individuelles Frontend mit eigens entwickelter Abo-Engine
3 Länder
Schweizer MVP + Rollout in Deutschland und Österreich geplant
SAP + Mailchimp
Vollständig integriertes Backend und CRM

Hintergrund

Nübee produziert frische Bio-Babynahrung für Kinder von 0–3 Jahren in der Schweiz. Das Markenversprechen — frische, von Ernährungsfachleuten konzipierte Mahlzeiten, die direkt an Familien geliefert werden — bringt ungewöhnliche Logistikanforderungen mit sich: Produkte müssen auftragsbezogen zubereitet werden, Lieferfenster müssen geplant werden, und die Lieferkette erfordert eine enge Abstimmung zwischen Plattform, Küche und externen Logistikpartnern. Das ist ein grundlegend anderes eCommerce-Modell als der klassische Lebensmittel- oder Babyprodukt-Einzelhandel.

Das Unternehmen war auf einer individuell entwickelten Plattform gewachsen, die das frühe MVP gut bedient hatte, inzwischen aber zu einer technischen Einschränkung geworden war. Neue Funktionen hinzuzufügen, in neue Märkte zu expandieren oder das Kundenerlebnis zu verbessern erforderte unverhältnismäßig viel Entwicklungsaufwand. Nübee benötigte eine moderne, wartbare Plattform, die mit den eigenen Ambitionen mitwachsen konnte.

Die Herausforderung

Die technischen Anforderungen waren komplexer als bei einer typischen Retail-Migration:

  • Die Abo-Funktion war zentral für das Geschäftsmodell von Nübee — Eltern abonnieren wöchentliche oder zweiwöchentliche Boxen —, aber Standard-Abo-Plugins für Shopware konnten die spezifischen Anforderungen nicht erfüllen
  • Die Plattform musste mit SAP für die Auftragsabwicklung und mit Mailchimp für CRM und Lifecycle-Marketing integriert werden
  • Probleme mit der Safari-Browser-Unterstützung auf der vorherigen Plattform mussten gelöst werden
  • Das Liefer-Scheduling-System musste den Küchenpartner zu einem festgelegten täglichen Cut-off-Zeitpunkt benachrichtigen
  • Die Architektur musste ein Schweizer MVP mit klaren Erweiterungspfaden nach Deutschland und Österreich unterstützen

Unsere Lösung

Nach einer vollständigen Discovery-Phase mit UX-Research, Google-Analytics-Datenanalyse und Nutzerinterviews empfahl Divante Shopware 6 als Backend mit Shopware PWA als Frontend — gewählt anstelle des Standard-Shopware-Storefronts wegen der Performance-Vorteile und der Frontend-Flexibilität.

Die Abo-Funktionalität wurde von Grund auf neu entwickelt statt von einem bestehenden Plugin abgeleitet, sodass Nübee die volle Kontrolle über die Abo-Logik, die Verlängerungsregeln und die Kundenverwaltung erhielt. Das Liefer-Scheduling-System wurde so konzipiert, dass es tägliche Bestellungen sammelt und jeden Morgen um 4 Uhr eine Benachrichtigung an den Küchenpartner von Nübee auslöst — passend zum Produktionszeitplan. SAP- und Mailchimp-Integrationen wurden zusammen mit individuellem Analytics-Event-Tracking und einer vollständigen SEO-Umsetzung implementiert.

Die Multi-Country-Architektur nutzte ein einziges Shopware-6-Backend mit länderspezifischen PWA-Frontends, die sich in Währung, Katalog, Zahlungsmethode und Lieferoptionen unterscheiden.

Auswirkung & Ergebnisse

  • Das Schweizer MVP ging erfolgreich live und schuf die Grundlage für die Multi-Country-Expansion
  • Die Plattformarchitektur trennt länderspezifisches Verhalten klar vom Kernsystem — das ermöglicht Rollouts in Deutschland und Österreich ohne Backend-Duplizierung
  • Die Abo-Engine, vollständig nach den Vorgaben von Nübee entwickelt, gibt dem Unternehmen die volle Kontrolle über sein wiederkehrendes Umsatzmodell — eine Fähigkeit, die die vorherige individuelle Plattform nicht bieten konnte